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Arbeit und Beschäftigung1 Min. Lesezeit

ARM und Gewerkschaft vereinbaren vierte Unternehmensvereinbarungsrevision mit rückwirkenden Gehaltserhöhungen

Das öffentliche Unternehmen ARM - Águas e Resíduos da Madeira und die Gewerkschaft SITE/CSRA haben die vierte Revision der Unternehmensvereinbarung gefeiert, die eine rückwirkende Gehaltsanpassung zum 1. Januar 2026 und eine schrittweise Erhöhung der Essenszulage bis 2029 beinhaltet.

Die vierte Revision der Unternehmensvereinbarung zwischen der ARM - Águas e Resíduos da Madeira, S.A. und der SITE/CSRA - Gewerkschaft der Arbeitnehmer der verarbeitenden Industrie, Energie und Umweltaktivitäten des Zentrums Süd und der Autonomen Regionen wurde im JORAM veröffentlicht. Die Vereinbarung, die am 22. Juli 2026 in Funchal unterzeichnet wurde, überarbeitet den vorherigen konsolidierten Text und führt wesentliche Änderungen an den Arbeitsbedingungen der etwa 121 betroffenen Arbeitnehmer ein.

Die wichtigsten vereinbarten Änderungen sind:

  • Rückwirkende Gehaltsanpassung: Die finanziellen Bestimmungen, einschließlich der Gehaltsanpassung, treten rückwirkend zum 1. Januar 2026 in Kraft.
  • Progressive Erhöhung der Essenszulage: Der Tageswert der Essenszulage, die ausschließlich per Karte gezahlt wird, wird schrittweise erhöht:
    • 7,50 € während 2026 (rückwirkend zum 1. Januar)
    • 8,00 € ab dem 1. Januar 2027
    • 8,50 € ab dem 1. Januar 2028
    • 9,00 € ab dem 1. Januar 2029
  • Zulage für Kassenführung: Die tägliche Zulage für Kassenführung für Arbeitnehmer in Schatzmeister- oder Inkassofunktionen wurde auf 4,40 € (brutto) für jeden effektiven Arbeitstag festgelegt.
  • Normale Arbeitszeit: Die maximale Grenze von 7 täglichen Stunden und 35 wöchentlichen Stunden im Durchschnitt bleibt erhalten.
  • Vorübergehende Zuweisung von Funktionen: ARM kann einem Arbeitnehmer aus den Aufsichts- und Führungsgruppen für einen maximalen Zeitraum von vier Jahren Aufgaben zuweisen, die von seiner Funktionsgruppe abweichen.
  • Abschaffung alter Mechanismen: Übergangsbestimmungen und alte Aufstiegsmechanismen auf Basis des Dienstalters (Punkte und Änderung nach Dienstalter) wurden abgeschafft, wodurch das Aufstiegssystem auf der Grundlage der Leistungsbewertung konsolidiert wird.

Die Vereinbarung umfasst außerdem die vollständige Aktualisierung der Gehaltstabellen (Anhänge A, B und C), die die Geldbeträge für alle Kategorien und Positionen definieren, einschließlich Manager, leitende Techniker und Betriebsassistenten. Die Unternehmensvereinbarung gilt für drei Jahre und verlängert sich automatisch um einjährige Zeiträume.

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