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Arbeit und Beschäftigung1 Min. Lesezeit

Regionalregierung treibt Ausweitung des Tarifvertrags bei Insular Produtos Alimentares voran

Die Regionalregierung von Madeira hat über das Regionalsekretariat für Inklusion, Arbeit und Jugend ihre Absicht bekannt gegeben, eine Erweiterungsverordnung für den Tarifvertrag (ACT) zu erlassen, der zwischen Insular Produtos Alimentares, S.A. (Freihandelszone Madeira) und dem Verband der Gewerkschaften für Landwirtschaft, Ernährung, Getränke, Hotel- und Gaststättengewerbe Portugals (FESAHT) geschlossen wurde.

Diese Maßnahme zielt auf die Vereinheitlichung der Arbeitsbedingungen in der Autonomen Region Madeira ab, indem die Bestimmungen des genannten Abkommens auf Arbeitnehmer des Unternehmens ausgeweitet werden, die nicht durch den unterzeichnenden Gewerkschaftsverband vertreten sind. Die Begründung unterstreicht das Vorliegen sozialer und wirtschaftlicher Umstände, die diese Ausweitung erforderlich machen, um Lohngerechtigkeit im Sektor zu gewährleisten.

Details zum Tarifvertrag

Der am 4. April 2026 hinterlegte ACT (Nr. 12/2026) legt folgende Hauptbedingungen fest:

  • Gültigkeit: Mindestlaufzeit von zwei Jahren, wobei die Gehaltstabelle und die Geldklauseln eine Laufzeit von 12 Monaten haben.
  • Essenszuschuss: Festgelegt auf 5,90 € für jeden Tag tatsächlicher Arbeit und Ausgleichsruhetage, gültig ab April 2026.
  • Gehaltsanpassung: Sieht eine Erhöhung von 65 € für alle Arbeitnehmer vor, mit rückwirkender Wirkung zum 1. Januar 2026.
  • Erhöhungsgarantie: Arbeitnehmer, deren Grundgehaltstabelle höher ist, profitieren ab dem 1. Januar 2026 von einer Erhöhung um 50 % auf die monatliche Vergütung.

Interessierte Parteien haben eine Frist von 10 Tagen ab der Veröffentlichung im JORAM (13. April 2026), um begründeten Widerspruch gegen den Entwurf der Erweiterungsverordnung einzulegen.

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