Autonome Region Madeira verabschiedet neues Rechtsregime für Bodenstrukturierung
Das regionale Gesetzesdekret Nr. 7/2026/M legt die neue Kultureinheit und Regeln für die Bewirtschaftung ländlicher Grundstücke auf Madeira fest.
Die gesetzgebende Versammlung der Autonomen Region Madeira hat das regionale Gesetzesdekret Nr. 7/2026/M verabschiedet, das das nationale Rechtsregime für Bodenstrukturierung an die Besonderheiten der Insel anpasst. Das Gesetz zielt darauf ab, die extreme Zersplitterung ländlichen Eigentums zu bekämpfen und den territorialen Zusammenhalt zu fördern.
Wichtige Punkte des neuen Regimes:
- Kultureinheit: Festgelegt auf 1500 m2, mit einer Ausnahmegrenze von 500 m2 für Schenkungen, Tausch, Testamente, Teilungen oder Aufteilungen von Gemeinschaftseigentum.
- Flurbereinigung: Einführung einfacher und integraler Flurbereinigungsmodalitäten zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rentabilität landwirtschaftlicher Betriebe.
- Anreize: Einführung von Steuerbefreiungen (IMT, Stempelsteuer und IMI) für Flurbereinigungsmaßnahmen und die Zusammenlegung angrenzender Grundstücke.
- Landbank: Stärkung der Integration von Grundstücken in die Landbank der Autonomen Region Madeira für landwirtschaftliche Zwecke und ökologische Wiederherstellung.
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