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Gesetzgebung1 Min. Lesezeit

Legislativversammlung schlägt Status für verdrängte Inselstudenten vor

Die Legislativversammlung der Autonomen Region Madeira hat durch die Resolution Nr. 17/2026/M die Vorlage eines Gesetzesentwurfs bei der Versammlung der Republik beschlossen, der den Status für verdrängte Inselstudenten festlegt. Das Gesetz zielt darauf ab, territoriale Ungleichheiten und die erhöhten Kosten abzumildern, mit denen junge Madeirer konfrontiert sind, wenn sie ihr Studium außerhalb der Region fortsetzen.

Wichtigste vorgesehene Rechte:

  • Unterkunft: Schaffung eines Sonderkontingents für den Zugang zu Studentenwohnheimen.
  • Gesundheit: Garantie für die Zuweisung eines Hausarztes und Priorität beim Zugang zu psychologischen Beratungen (Psychiatrie und Psychologie).
  • Mobilität: Beibehaltung des sozialen Mobilitätszuschusses, wodurch sichergestellt wird, dass Studenten nur den festen Grundpreis für Reisen tragen.
  • Steuern: Erhöhung des Steuerabzugs für Bildungs- und Mietkosten um 50 Prozentpunkte.
  • Akademisch: Recht auf mindestens zwei Prüfungen pro Jahr in einem speziellen Zeitraum.
  • Unterstützung: Schaffung einer elektronischen Plattform zur Verwaltung von Stipendien.

Der Status gilt für Studenten, die an Hochschuleinrichtungen im nationalen Hoheitsgebiet außerhalb ihrer steuerlichen Wohnsitzregion eingeschrieben sind. Die detaillierte Regelung wird durch eine gemeinsame Verordnung der für Hochschulbildung, Finanzen und Gesundheit zuständigen Regierungsmitglieder festgelegt.

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