Gesetzgebende Versammlung von Madeira fordert Stärkung der Rolle der Region für die Sicherheit der Europäischen Union
Die gesetzgebende Versammlung der Autonomen Region Madeira hat die Resolution Nr. 20/2026/M verabschiedet, die die Integration des Archipels als strategisches Gut in die europäische Verteidigungsarchitektur vorschlägt.
Die gesetzgebende Versammlung der Autonomen Region Madeira (ALRAM) hat durch die Resolution Nr. 20/2026/M eine formelle Empfehlung an die Europäische Kommission und die Regierung der Portugiesischen Republik verabschiedet, Madeira als grundlegende Säule der Sicherheit und Verteidigung der Europäischen Union im Atlantik anzuerkennen.
Das Dokument unterstreicht, dass die geografische Lage Madeiras in einem Kontext globaler geopolitischer Instabilität nicht mehr als administrative Peripherie, sondern als strukturelles Gut betrachtet wird. Die Resolution schlägt vier vorrangige Handlungsfelder vor:
- Strategische Anerkennung: Die Formalisierung der Autonomen Region Madeira als dauerhaftes strategisches Gut in der Sicherheits- und Verteidigungsarchitektur der Europäischen Union.
- Strategie für Makaronesien: Die Schaffung einer spezifischen Strategie für die Regionen in äußerster Randlage, die sich auf atlantische Sicherheit, den Schutz kritischer Infrastrukturen, Cybersicherheit und maritime Überwachung konzentriert.
- Investitionen in Infrastruktur: Die Priorisierung von Investitionen im Mehrjährigen Finanzrahmen 2028-2034 für die Anpassung der Häfen, Flughäfen und digitalen Netzwerke der Region für duale Zwecke.
- Ständiger Dialog: Die Schaffung eines europäischen Forums, das der strategischen Reflexion über den Atlantik gewidmet ist.
Die Versammlung stellt klar, dass diese Positionierung nicht auf eine Militarisierung des Territoriums abzielt, sondern auf die Nutzung des Standortvorteils Madeiras, um Investitionen anzuziehen, qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und zur strategischen Autonomie Europas beizutragen.
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