Der Regionalregierungsrat genehmigte die erste Änderung von vier Programmverträgen mit Langzeitpflegeeinrichtungen, passte die Werte an die erhöhte Tagespauschale an und schützte die Nutzer vor rückwirkenden Kosten.
Die Regionalregierung von Madeira hat durch vier Beschlüsse die erste Änderung von Programmverträgen im Rahmen des Integrierten Netzwerks für Kontinuierliche Pflege (RCCI) genehmigt. Die Änderungen zielen darauf ab, die Verträge an eine außerordentliche Aktualisierung der Tagespauschale pro Nutzer anzupassen, die durch die Verordnung Nr. 865/2025 vom 30. Dezember festgelegt wurde und den Betrag auf 88,4 Euro erhöhte, rückwirkend zum 1. August 2025.
Diese regulatorische Überarbeitung, die sich direkt auf die Finanzen der Verträge auswirkt, rechtfertigte deren Anpassung, um das wirtschaftlich-finanzielle Gleichgewicht und die Verfolgung des öffentlichen Interesses aufrechtzuerhalten. Ein entscheidender Aspekt der Beschlüsse ist der Schutz der Nutzer: Es wird festgelegt, dass alle zusätzlichen Belastungen, die sich aus der Aktualisierung der Preistabelle für den Zeitraum zwischen dem 1. August 2025 und der Unterzeichnung der Vertragsänderung ergeben, nicht von den Nutzern getragen werden, sondern vollständig vom Regionalsekretariat für Inklusion, Arbeit und Jugend übernommen werden.
Die Änderungen wurden für folgende Verträge genehmigt, alle vom Typ Langzeit- und Wartungseinheit (ULDM):
Die Beschlüsse legen außerdem die detaillierte Aufteilung der neuen Kosten zwischen Gesundheitsversorgung, sozialer Unterstützungspflege und Windelverbrauch sowie deren finanzielle Planung für die Wirtschaftsjahre 2024 bis 2028 gemäß jedem Vertrag fest. Die Ausgaben für 2026 sind in den Haushalten des Instituts für Gesundheitsverwaltung (IASAÚDE, IP-RAM) und des Regionalsekretariats für Inklusion, Arbeit und Jugend gedeckt.
Zwei Verträge im Rahmen des Integrierten Netzwerks für kontinuierliche Pflege wurden aktualisiert, was eine Erhöhung des vom Staat gezahlten Tagessatzes widerspiegelt und die Nutzer vor rückwirkenden Kosten schützt.
Die Gesetzgebende Versammlung von Madeira hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der Priorität beim Transport und der Versorgung mit Arzneimitteln für Madeira und die Azoren garantieren und maximale Lieferfristen festlegen soll.
Die Regionalgesundheitsdirektion hat einen internen Wettbewerb zur Besetzung von drei unbefristeten Stellen für leitende Umweltgesundheitstechniker ausgeschrieben.