Die Gesetzgebende Versammlung von Madeira hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der Priorität beim Transport und der Versorgung mit Arzneimitteln für Madeira und die Azoren garantieren und maximale Lieferfristen festlegen soll.
Die Gesetzgebende Versammlung der Autonomen Region Madeira hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der an die Versammlung der Republik gesendet werden soll, um das Rechtsregime für Humanarzneimittel zu ändern. Die Initiative, die in der Entschließung der Gesetzgebenden Versammlung der Autonomen Region Madeira Nr. 22/2026/M formalisiert wurde, zielt darauf ab, die Priorisierung des Transports und der Versorgung mit Arzneimitteln für die Autonomen Regionen Madeira und Azoren sicherzustellen.
Der Vorschlag erkennt "erhebliche Funktionsstörungen" und "strukturelle Ungleichheiten" beim Zugang zu Arzneimitteln in den äußersten Regionen an, die durch die Abhängigkeit von Luft- und Seetransport verschärft werden. Um diese Situation zu korrigieren, schlägt der Entwurf Änderungen am Dekret-Gesetz Nr. 176/2006 vom 30. August vor und führt verbindliche Mechanismen ein.
Die wichtigsten vorgeschlagenen Änderungen umfassen:
Der Vorschlag wurde in einer Plenarsitzung am 17. Juni 2026 verabschiedet und zielt darauf ab, das Prinzip der territorialen Kontinuität im Bereich des Zugangs zu Arzneimitteln zu stärken und unabhängig vom geografischen Standort Mindeststandards für die Reaktionsfähigkeit sicherzustellen.
Die Kapazität der Einrichtung für ältere Menschen wurde nach Modernisierungsarbeiten, die durch den Aufbau- und Resilienzplan finanziert wurden, offiziell erhöht.
Das regionale Gesundheitssekretariat genehmigte eine Aufstockung von fast 93.000 Euro im Budget für die Sanierung von integrierten Langzeitpflegeeinheiten, wodurch der Gesamtbetrag auf über 4,4 Millionen Euro steigt.
Der Regierungsrat genehmigte den Aktionsplan 2026 für das Netzwerk für Integrierte Kontinuierliche Pflege (REDE), legte Versorgungsziele fest und erneuerte bzw. schuf 526 neue Plätze für stationäre und häusliche Betreuung.