Der Regierungsrat genehmigte den Aktionsplan 2026 für das Netzwerk für Integrierte Kontinuierliche Pflege (REDE), legte Versorgungsziele fest und erneuerte bzw. schuf 526 neue Plätze für stationäre und häusliche Betreuung.
Die Regionalregierung hat durch den Beschluss des Regionalen Regierungsrates Nr. 829/2026 den Rahmen für Aktivitäten und Ziele für den Betrieb und Ausbau des Netzwerks für Integrierte Kontinuierliche Pflege (REDE) im Jahr 2026 genehmigt. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Pflegequalität zu verbessern, die Kapazität zu erhöhen und die Versorgung auszuweiten, mit besonderem Schwerpunkt auf der psychischen Gesundheitsversorgung.
Die Resolution definiert 16 prioritäre Aktivitäten für das Jahr, darunter die Überarbeitung des Governance-Modells, die Einführung eines digitalen Systems für Überweisungen und Vertragsabschlüsse, die Schulung von Fachkräften und die Entbürokratisierung des Zugangs zu den Einrichtungen.
Es wurden territoriale Versorgungsquoten festgelegt, die als Planungsreferenz dienen. Für eine geschätzte Bevölkerung von 60.285 Menschen im Alter von 65 Jahren oder älter weisen die Quoten auf einen Bedarf von 524 Betten in Langzeit- und Erhaltungseinheiten (ULDM), 289 in Genesungseinrichtungen und 301 in mittelfristigen und Rehabilitations-Einheiten (UMDR) hin. Außerdem sind 16 bis 10 Integrierte Kontinuierliche Pflege-Hausbetreuungsteams (ECCI) geplant.
Das Gesetz genehmigt auch die konkrete Liste der Plätze, die 2026 durch die Verlängerung und den Abschluss von Programmverträgen finanziert werden sollen. Insgesamt sind 526 Plätze vorgesehen, mit geschätzten Gesamtkosten von 15.082.172,53 Euro für die allgemeine kontinuierliche Pflege und 1.335.554,80 Euro für die psychische Gesundheitsversorgung.
Die Umsetzung der Maßnahmen und der Abschluss der Verträge hängen von der Überprüfung aller rechtlichen und technischen Anforderungen sowie der Verfügbarkeit finanzieller Mittel ab.
Die Regionalregierung genehmigte Änderungen an Kooperationsvereinbarungen, um die stationäre psychiatrische Kapazität in der Casa de Saúde Câmara Pestana und der Casa de Saúde São João de Deus zu erhöhen, rückwirkend zum Januar 2026.
Eine Kapitalzufuhr von 45 Millionen Euro für den Gesundheitsdienst Madeira wurde genehmigt, um die Zahlungsfähigkeit zu stärken und überfällige Zahlungen an Lieferanten zu reduzieren.
Der Gesundheitsdienst Madeiras (SESARAM) genehmigte die Umverteilung von Mitteln für einen Lagerhallenmietvertrag und die operative Anmietung eines Schwerlastwagens.