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Gesundheit1 Min. Lesezeit

Regierung spritzt 45 Millionen Euro in SESARAM, um Verluste zu decken und Schulden zu begleichen

Eine Kapitalzufuhr von 45 Millionen Euro für den Gesundheitsdienst Madeira wurde genehmigt, um die Zahlungsfähigkeit zu stärken und überfällige Zahlungen an Lieferanten zu reduzieren.

Der Regionalregierungsrat hat eine Kapitalzufuhr in Höhe von 45 Millionen Euro für den Gesundheitsdienst der Autonomen Region Madeira, EPERAM (SESARAM, EPERAM), genehmigt. Die Maßnahme, autorisiert durch die Resolution des Regionalregierungsrats Nr. 818/2026, zielt in erster Linie darauf ab, Verluste zu decken und die fälligen Handelsverbindlichkeiten der Einheit vom 30. Juni 2026 zu reduzieren.

Dieser Betrag stammt aus einer außerordentlichen Überweisung von 75 Millionen Euro aus dem Staatshaushalt für 2026, die speziell für die Reduzierung der Schulden der Region bestimmt ist. Die Regionalregierung beschloss, 45 Millionen Euro dieser Mittel SESARAM zuzuweisen, um dem deutlichen Anstieg überfälliger Zahlungen in der Nach-Pandemie-Zeit zu begegnen.

Die Kapitalzufuhr erfolgt in zwei Tranchen: 20 Millionen Euro bis zum 30. September 2026 und die verbleibenden 25 Millionen Euro spätestens bis zum 31. Dezember 2026. Die Mittel werden ausschließlich zur Begleichung von Schulden bei externen Lieferanten verwendet, wobei Kriterien der Fälligkeit angewendet werden und Schulden in Rechtsstreitigkeiten, Verzugszinsen sowie Schulden gegenüber anderen öffentlichen Einrichtungen ausgeschlossen sind.

Die Operation, die keine Änderung der Statuten oder der Handelsregistereintragung der Einheit bedeutet, zielt darauf ab, die Zahlungsfähigkeit von SESARAM zu stärken, die finanzielle Nachhaltigkeit zu fördern und die regelmäßige Versorgung mit Medikamenten und klinischem Material sicherzustellen.

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