Ein Protokoll zwischen dem Sozialversicherungsinstitut und Causa Social finanziert die Kosten für Pflegepersonal in zwei Seniorenheimen.
Die Unterzeichnung eines Protokolls zur Sicherstellung der Pflege in zwei Seniorenheimen (ERPI), die direkt vom Madeira-Institut für soziale Sicherheit (ISSM, IP-RAM) in Funchal verwaltet werden, wurde genehmigt. Die Resolution des Regionalregierungsrates Nr. 675/2026 genehmigt eine maximale finanzielle Unterstützung in Höhe von 173.864,04 Euro für die Causa Social - Verein zur Förderung der Bürgerschaft.
Dieser Betrag ist für die Finanzierung der Kosten von bis zu fünf Pflegekräften bestimmt, die den Integrierten Einrichtungen Vale Formoso (36 Bewohner) und Santa Isabel (62 Bewohner) für den Zeitraum von Januar bis Dezember 2026 zugewiesen werden. Das Protokoll tritt rückwirkend zum 1. Januar 2026 in Kraft und gewährleistet die Kontinuität der Pflege ohne Unterbrechung nach dem Auslaufen des vorherigen Kooperationsinstruments.
Die Entscheidung wird mit der hohen Abhängigkeit und den vielfältigen Pathologien der Mehrheit der institutionalisierten älteren Menschen begründet, die eine verstärkte Gesundheitsversorgung erfordern. Die Lösung wird als vorübergehend und außergewöhnlich angesehen und zielt darauf ab, den dringenden Bedarf an Pflegepersonal in diesen Einrichtungen zu decken.
Der Regierungsrat genehmigte den Aktionsplan 2026 für das Netzwerk für Integrierte Kontinuierliche Pflege (REDE), legte Versorgungsziele fest und erneuerte bzw. schuf 526 neue Plätze für stationäre und häusliche Betreuung.
Die Regionalregierung genehmigte Änderungen an Kooperationsvereinbarungen, um die stationäre psychiatrische Kapazität in der Casa de Saúde Câmara Pestana und der Casa de Saúde São João de Deus zu erhöhen, rückwirkend zum Januar 2026.
Eine Kapitalzufuhr von 45 Millionen Euro für den Gesundheitsdienst Madeira wurde genehmigt, um die Zahlungsfähigkeit zu stärken und überfällige Zahlungen an Lieferanten zu reduzieren.