Die Gesetzgebende Versammlung Madeiras hat eine Entschließung verabschiedet, die die portugiesische Regierung auffordert, bei der Überarbeitung des Kommunalfinanzgesetzes spezifische Grundsätze für die Autonomen Regionen aufzunehmen.
Die Gesetzgebende Versammlung der Autonomen Region Madeira hat in einer Plenarsitzung am 10. Juli die Entschließung Nr. 28/2026/M verabschiedet, die der portugiesischen Regierung formell empfiehlt, bei der Überarbeitung des Kommunalfinanzgesetzes spezifische Maßnahmen für die Autonomen Regionen zu ergreifen.
Das Dokument unterstreicht, dass die madeirischen Gemeinden strukturelle Einschränkungen wie Insellage, die doppelte Insellage Porto Santos, territoriale Zersplitterung und Ultraperipherie bewältigen müssen, die zusätzliche Kosten bei der Ausübung ihrer Aufgaben verursachen. Die Entschließung kritisiert, dass die Übertragung zusätzlicher Befugnisse an die Gemeinden nicht von entsprechenden finanziellen Mitteln begleitet wurde, was zu Ungleichgewichten führt.
Um diese Situation zu korrigieren, empfiehlt die Gesetzgebende Versammlung der portugiesischen Regierung, bei der Überarbeitung des Gesetzes folgende Punkte zu verankern:
Die Entschließung argumentiert, dass die Chancengleichheit zwischen den Gebieten eine differenzierte Behandlung erfordert, wenn die Ausgangsbedingungen strukturell ungleich sind – ein Prinzip, das vom europäischen Recht für die äußersten Regionen anerkannt wird.
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Das Regionalfinanzsekretariat hat den Abschluss eines Mietvertrags für die Unterbringung öffentlicher Dienstleistungen in einem Gebäude im Stadtpark von São Vicente genehmigt.
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