Regionalregierung lobt José Manuel Melim Mendes posthum für seinen Beitrag zu Madeira
In einer Resolution des Regionalen Regierungsrates (Nr. 112/2026) wurde José Manuel Melim Mendes posthum öffentlich gelobt. Die Ehrung hebt seinen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Autonomen Region Madeira, sein Engagement für die Bewahrung und Aufwertung ihrer Geschichte und ihres kulturellen Erbes sowie das Vermächtnis hervor, das er zukünftigen Generationen hinterlassen hat.
José Manuel Melim Mendes, gebürtig aus Funchal, hatte Abschlüsse in Chemieingenieurwesen und Bergbauingenieurwesen. Ab 1991 war er auf Madeira beruflich tätig und bekleidete Positionen mit großer Verantwortung in entscheidenden Institutionen für die regionale Entwicklung. Er war Präsident der Regionalen Agentur für Energie und Umwelt der Autonomen Region Madeira (AREAM), Präsident des Wissenschafts- und Technologiezentrums von Madeira (CITMA) und Präsident der Generalversammlung von ARM - Águas e Resíduos da Madeira.
Die Resolution unterstreicht seine bemerkenswerte Rolle bei der Förderung und Entwicklung alternativer Energien in der Region und trug entscheidend zur Einführung und Etablierung erneuerbarer Energien auf dem Archipel und zum Aufbau einer nachhaltigeren Zukunft bei.
Neben seinem technischen und ökologischen Beitrag wurde José Manuel Melim Mendes auch für seine Arbeit bei der Wertschätzung und Verbreitung der Geschichte und Kultur Madeiras anerkannt. Als Autor mehrerer Werke zur Regionalgeschichte war er ein anerkannter Sammler grafischer Dokumentationen des Archipels. Besonders hervorzuheben ist seine jahrzehntelange Arbeit beim Sammeln, Bewahren und Erforschen illustrierter Postkarten von Madeira und Porto Santo, einem dokumentarischen Erbe von großem historischen und kulturellen Wert.
Im Jahr 2021 zeigte er ein hohes öffentliches Interesse, indem er etwa sechstausend illustrierte Postkarten an die Autonome Region Madeira spendete und damit die Sammlung des Regionalarchivs und der Bibliothek von Madeira erheblich bereicherte.
Die Regionalregierung betrachtet diese öffentliche Anerkennung des bemerkenswerten Beitrags von José Manuel Melim Mendes, insbesondere in den Bereichen Energie, Umwelt und technologische Innovation, verbunden mit einem tiefen Sinn für den öffentlichen Dienst und der Hingabe an seine Heimat, als „äußerst elementare Gerechtigkeit“.
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