Die Regionalregierung von Madeira hat durch die Verordnungen Nr. 190/2026 und 191/2026 die neuen Standardklauseln für Abrechnungsvereinbarungen und die Erstattungstabelle für Leistungen der Physikalischen und Rehabilitationsmedizin genehmigt.
Ab dem 1. Juni 2026 treten neue Vorschriften in Kraft, die die Erbringung und Erstattung von Gesundheitsleistungen im Bereich der Physikalischen und Rehabilitationsmedizin für Begünstigte des Regionalen Gesundheitsdienstes der Autonomen Region Madeira (SRS-Madeira) regeln. Die Maßnahmen wurden durch zwei gemeinsame Diplome der Regionalsekretariate für Gesundheit und Zivilschutz sowie Finanzen formalisiert.
Dieses Diplom legt die neuen Standardklauseln für Abrechnungsvereinbarungen zwischen IASAÚDE, IP-RAM und privaten Anbietern fest. Zu den wichtigsten Punkten gehören:
Die Verordnung Nr. 191/2026 aktualisiert die Tabelle zur Erstattung von Gesundheitskosten mit dem Ziel einer besseren Anpassung an die regionale Realität und einer Annäherung an die im Nationalen Gesundheitsdienst praktizierten Werte. Zu den grundlegenden Aspekten gehören:
Beide Diplome stellen sicher, dass vor dem 1. Juni 2026 ausgestellte Anforderungen eine Gültigkeit von zwei Monaten behalten und nach den bisherigen Regeln behandelt werden. Die Maßnahme zielt darauf ab, Gesundheitsgewinne und eine effizientere Verwaltung öffentlicher Ressourcen zu fördern.
Ein subsidiärer und außerordentlicher Finanzierungsmechanismus in Höhe von bis zu 2 Millionen Euro wurde genehmigt, um Zwischenplätze für Personen zu unterstützen, die aus sozialen Gründen aus dem Krankenhaus entlassen wurden.
Der Gesundheitsdienst Madeira hat die Mittel für den Krankenhausabfallbehandlungsvertrag und für die Beschaffung von sechs Fahrzeugen für die häusliche Krankenhauspflege neu verteilt.
Es wurde eine Berichtigungserklärung veröffentlicht, um einen Wert in der Preisliste für Gesundheitsleistungen im Bereich Physikalische Medizin und Rehabilitation zu korrigieren, die vom Regionalen Gesundheitsdienst mitfinanziert werden.