Die Legislativversammlung der Autonomen Region Madeira (ALRAM) hat die Resolution Nr. 15/2026/M verabschiedet, die den 40. Jahrestag des Beitritts Portugals zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, der heutigen Europäischen Union, markiert. Das Dokument erkennt den transformativen Einfluss dieses Weges auf die wirtschaftliche, soziale und institutionelle Entwicklung der Region an.
Die Resolution unterstreicht die grundlegende Rolle der Kohäsionspolitik bei der Finanzierung von Infrastruktur, Gesundheit, Bildung und Verwaltungsmodernisierung und betont, dass der Status als Region in äußerster Randlage (RUP), der in Artikel 349 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union verankert ist, entscheidend ist, um die Mehrkosten der Insellage abzumildern.
Zu den wichtigsten Beschlüssen der Versammlung gehören:
Die gesetzgebende Versammlung von Madeira hat das Regionalgesetz Nr. 9/2026/M verabschiedet, das den neuen Rechtsrahmen für den Eigenverbrauch erneuerbarer Energien in der Region festlegt.
Das regionale Gesetzesdekret Nr. 7/2026/M legt die neue Kultureinheit und Regeln für die Bewirtschaftung ländlicher Grundstücke auf Madeira fest.
Der Wirtschafts- und Sozialrat der Autonomen Region Madeira hat neue Regeln für die Vergabe finanzieller Unterstützung an Organisationen der Ständigen Kommission für soziale Konzertierung festgelegt.