Die gesetzgebende Versammlung von Madeira hat das Regionalgesetz Nr. 9/2026/M verabschiedet, das den neuen Rechtsrahmen für den Eigenverbrauch erneuerbarer Energien in der Region festlegt.
Die gesetzgebende Versammlung der Autonomen Region Madeira hat das Regionalgesetz Nr. 9/2026/M verabschiedet, das den neuen Rechtsrahmen für den Eigenverbrauch erneuerbarer Energien in der Region festlegt und den nationalen Rechtsrahmen (Gesetzesdekret Nr. 15/2022) an die insulare und ultraperiphere Realität anpasst.
Dieses Dekret hebt das bisherige Regionalgesetz Nr. 1/2021/M auf und zielt darauf ab, die Energiewende mit ehrgeizigen Zielen zu fördern, bis 2030 mehr als 55 % der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen zu erreichen. Die wichtigsten Punkte des neuen Regimes umfassen:
Das Dekret tritt am Tag nach seiner Veröffentlichung in Kraft und gilt für alle Anträge, über die noch nicht entschieden wurde.
Eine Berichtigungserklärung korrigiert eine Auslassung in einem Beschluss zum Gemeindlichen Masterplan von Funchal und legt die maximale Anzahl von Parkplätzen für Einfamilienhäuser fest.
Ein Gerichtsurteil hat festgestellt, dass der Tarifvertrag für den Speditionssektor im Juli 2016 außer Kraft getreten ist.
Die Gesetzgebende Versammlung von Madeira hat einen Gesetzentwurf zur Steuerbefreiung für handwerklich hergestellte Spirituosen aus Zuckerrohr gebilligt, die dem bestehenden Regime für Obstbrände gleichgestellt werden.