Die Legislativversammlung von Madeira hat die Resolution Nr. 13/2026/M verabschiedet, die die Regionalregierung auffordert, die Steuerbehörde von Madeira in das CAAD-Schiedsverfahren zu integrieren.
Die Legislativversammlung der Autonomen Region Madeira hat durch die Resolution Nr. 13/2026/M eine Empfehlung an die Regionalregierung verabschiedet, die Anbindung der Steuer- und Finanzbehörde der Autonomen Region Madeira (AT-RAM) an die Zuständigkeit des Verwaltungs-Schiedsgerichts (CAAD) zu fördern.
Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Steuerzahlern auf Madeira einen alternativen Mechanismus zur Beilegung von Steuerstreitigkeiten zur Verfügung zu stellen, der schneller und kostengünstiger ist und die Region an die bereits auf dem portugiesischen Festland geltenden Praktiken anpasst. Das Dokument unterstreicht, dass die Langsamkeit der traditionellen Steuerjustiz ein Hindernis für das Wirtschaftswachstum darstellt und Unsicherheit sowie hohe Kosten für Unternehmen verursacht.
Die Empfehlung basiert auf folgenden grundlegenden Punkten:
Die Regionalregierung muss nun die notwendigen Verfahren für diesen Beitritt unter Berücksichtigung der Überarbeitung des für die Steuerschiedsgerichtsbarkeit in Portugal geltenden Rechtsrahmens prüfen.
Eine Berichtigungserklärung korrigiert eine Auslassung in einem Beschluss zum Gemeindlichen Masterplan von Funchal und legt die maximale Anzahl von Parkplätzen für Einfamilienhäuser fest.
Ein Gerichtsurteil hat festgestellt, dass der Tarifvertrag für den Speditionssektor im Juli 2016 außer Kraft getreten ist.
Die Gesetzgebende Versammlung von Madeira hat einen Gesetzentwurf zur Steuerbefreiung für handwerklich hergestellte Spirituosen aus Zuckerrohr gebilligt, die dem bestehenden Regime für Obstbrände gleichgestellt werden.