Die Verordnung Nr. 260/2026 führt Änderungen an der EFRE-Regelung im Rahmen von Madeira 2030 ein und integriert neue strategische Investitionsbereiche.
Die Regionalregierung von Madeira hat die Verordnung Nr. 260/2026 veröffentlicht, die die 1. Änderung der spezifischen Regelung für die Unterstützung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für öffentliche Projekte im Rahmen des Programms Madeira 2030 vornimmt. Diese Änderung stimmt das Regionalprogramm auf die Halbzeitüberprüfung der europäischen Kohäsionspolitik ab und richtet Ressourcen auf drei neue strategische Bereiche aus:
Die Norm legt zudem fest, dass bei Neubau oder Sanierung von Sozialwohnungen die Unterstützung zu 100 % auf Klimaziele angerechnet werden kann, sofern strenge Anforderungen an die Energieeffizienz erfüllt sind.
Ein außergewöhnliches Regime wurde veröffentlicht, um sozialen Solidaritätseinrichtungen und gleichgestellten Einrichtungen zu helfen, die Kosten der nicht erstattungsfähigen Mehrwertsteuer für durch den Aufbau- und Resilienzplan finanzierte Projekte zu tragen.
Die finanzielle Unterstützung, die die Mehrwertsteuer für Projekte des Aufbau- und Resilienzplans subventioniert, umfasst nun auch Investitionen in den regionalen Gesundheitsdienst, wobei der Gesamtbetrag auf über 5,3 Millionen Euro erhöht wurde.
Verordnung Nr. 518/2026 erhöht die finanzielle Unterstützung zur Kompensation der nicht erstattungsfähigen Mehrwertsteuer für soziale Einrichtungen und erweitert den Anwendungsbereich auf Projekte des Regionalen Gesundheitsdienstes, die durch den Aufbau- und Resilienzplan (PRR) finanziert werden.