Die Regionalregierung von Madeira hat die Einheitssätze der Steuer auf Erdöl- und Energieprodukte mit Wirkung zum 27. April 2026 aktualisiert.
Mit der Verordnung Nr. 185/2026, die im Amtsblatt der Autonomen Region Madeira veröffentlicht wurde, hat die Regionalregierung neue Werte für die Einheitssätze der Steuer auf Erdöl- und Energieprodukte (ISP) festgelegt. Diese Maßnahme, die die Verordnung Nr. 10/2015 ändert, erfolgt im Rahmen der schrittweisen Aufhebung der Maßnahmen zur Abmilderung der Auswirkungen der Kraftstoffpreise und zielt darauf ab, die Unterstützung für Familien und Unternehmen mit der Förderung eines nachhaltigeren Verbrauchs in Einklang zu bringen.
Die neuen Einheitssätze, die am 27. April 2026 in Kraft treten, lauten wie folgt:
Die Entscheidung wurde von der stellvertretenden Regionalsekretärin für Wirtschaft, Micaela Cristina Fonseca de Freitas, und dem Regionalsekretär für Finanzen, Duarte Nuno Nunes de Freitas, unterzeichnet und stützt sich auf das Gesetz über Verbrauchsteuern sowie die Notwendigkeit, die Werte an die Entwicklungen auf dem Energiemarkt anzupassen.
Ein außergewöhnliches Regime wurde veröffentlicht, um sozialen Solidaritätseinrichtungen und gleichgestellten Einrichtungen zu helfen, die Kosten der nicht erstattungsfähigen Mehrwertsteuer für durch den Aufbau- und Resilienzplan finanzierte Projekte zu tragen.
Die finanzielle Unterstützung, die die Mehrwertsteuer für Projekte des Aufbau- und Resilienzplans subventioniert, umfasst nun auch Investitionen in den regionalen Gesundheitsdienst, wobei der Gesamtbetrag auf über 5,3 Millionen Euro erhöht wurde.
Verordnung Nr. 518/2026 erhöht die finanzielle Unterstützung zur Kompensation der nicht erstattungsfähigen Mehrwertsteuer für soziale Einrichtungen und erweitert den Anwendungsbereich auf Projekte des Regionalen Gesundheitsdienstes, die durch den Aufbau- und Resilienzplan (PRR) finanziert werden.