Die Autonome Region Madeira hat insgesamt 95.000 Euro an humanitäre Hilfe für vier Institutionen bereitgestellt, die Madeirer und portugiesischstämmige Menschen in Venezuela unterstützen.
Der Regionalregierungsrat hat durch vier Beschlüsse die Unterzeichnung von Programmverträgen mit Institutionen in Venezuela zur Bereitstellung humanitärer Unterstützung genehmigt. Diese Maßnahme folgt auf die sozioökonomischen Schwierigkeiten und Erdbeben, die das Land betroffen haben, mit besonderem Fokus auf die ansässige madeirische und portugiesischstämmige Gemeinschaft.
Die Mittel, die im Rahmen des Regionalhaushalts für 2026 genehmigt wurden, sind ausschließlich für Notfallmaßnahmen bestimmt, wie den Kauf von Lebensmitteln, Medikamenten, Hygieneartikeln, Kleidung und anderen lebensnotwendigen Gütern sowie für vorübergehende Unterbringung und soziale Betreuung.
Die finanzielle Unterstützung wurde wie folgt verteilt:
Die Programmverträge sind bis zum 30. Juni 2027 gültig und der Direktor für Regionale Gemeinschaften und Externe Zusammenarbeit, José Sancho Gonçalves Gomes, wurde mit ihrer Umsetzung beauftragt.
Die Regionalregierung hat finanzielle Unterstützung für zwei Organisationen genehmigt, um Madeirer und portugiesischstämmige Menschen in prekären Situationen in Venezuela zu unterstützen.
Die Regionaldirektion für Jugend wird Programmverträge mit drei madeirischen Vereinen schließen und eine Gesamtförderung von 18.000 Euro für deren Aktivitätspläne gewähren.
Die Gemeinde unterzeichnete einen Programmvertrag zur finanziellen Unterstützung der 15. Kanu-Regatta von Madalena do Mar, die vom Regionalverband Kanu Madeira organisiert wird.