Das Regionalsekretariat für Inklusion, Arbeit und Jugend wurde beauftragt, das ehemalige Schulgebäude in eine Wohnstruktur für Senioren umzuwandeln, um dem Druck auf das Pflegenetzwerk zu begegnen.
Der Regionalregierungsrat hat durch Beschluss Nr. 708/2026 bestimmt, dass das Regionalsekretariat für Inklusion, Arbeit und Jugend alle notwendigen Verfahren sicherstellt, um die ehemalige Schule São Jorge in eine Wohnstruktur für Senioren umzuwandeln.
Die Entscheidung fällt vor dem Hintergrund eines zunehmenden Drucks auf das Netzwerk der stationären sozialen Pflegeeinrichtungen für Senioren in Madeira. Derzeit wird geschätzt, dass etwa 1.300 Personen auf einer Warteliste stehen und etwa 400 sich in einer klinischen Entlassungssituation befinden und auf eine angemessene soziale Lösung warten, bei einer installierten Kapazität von etwa 1.590 Plätzen.
Das Projekt zielt darauf ab, dem bestehenden öffentlichen Erbe eine neue Nutzung zu geben und die regionale Aufnahmekapazität zu stärken. Das Regionalsekretariat für Inklusion, Arbeit und Jugend wird dafür verantwortlich sein, die bereits vom Madeira-Institut für soziale Sicherheit (ISSM, IP-RAM) erstellten technischen Elemente zu konsolidieren, die Machbarkeit der Gebäudeanpassung zu prüfen, die erforderlichen Stellungnahmen einzuholen und das rechtlich angemessene öffentliche Vergabeverfahren durchzuführen.
Der Beschluss legt fest, dass die zu entwickelnde Lösung die für Wohnstrukturen für Senioren geltende Gesetzgebung vollständig einhalten muss, insbesondere in Bezug auf Barrierefreiheit, Brandschutz, Urbanisierung und Bau, Baugenehmigungen und Betriebsgenehmigung.
Das Madeira Sozialversicherungsinstitut ist ermächtigt, Kosten in Höhe von bis zu 226.661,40 Euro für das Gemeinschaftszentrum des Luís de Camões Zentrum Vereins im Rahmen einer Nachtrag zu einem bestehenden Abkommen zu übernehmen.
Die erste Änderung des Programmvertrags mit IHM, EPERAM wurde genehmigt, wobei 3,2 Millionen Euro für das Programm zur Sanierung heruntergekommener Immobilien bis 2027 umgeschichtet wurden.
Die Regionalregierung hat die Vorschriften für PROAGES II genehmigt, ein Programm zur ergänzenden Einkommensunterstützung für Haushalte in einer mittleren sozioökonomischen Lage mit einer Gesamtzuweisung von 2.016.000 Euro.