Die Regionalregierung von Madeira hat eine außerordentliche monatliche Unterstützung von 5 Euro für Begünstigte des Gas-Solidaritätsprogramms eingeführt, um die Auswirkungen der Energiepreisvolatilität abzumildern.
Die Regionalregierung von Madeira hat durch die Verordnung Nr. 175/2026 die erste Änderung der Vorschriften des Programms GÁS-SOLIDÁRIO.RAM vorgenommen. Angesichts der aktuellen internationalen Lage und der sich verschärfenden Spannungen im Nahen Osten, die zu einer Volatilität der Gaspreise geführt haben, hat die Regierung von Madeira beschlossen, außergewöhnliche und vorübergehende Maßnahmen zu ergreifen.
Die geplante finanzielle Unterstützung für 2026 beläuft sich auf insgesamt 973.676,72 € und wird von der Regionaldirektion für Energie verwaltet. Die Maßnahme zielt darauf ab, bedürftige Familien mit Wohnsitz in der Autonomen Region Madeira beim Kauf von Flüssiggas (LPG) in Flaschen oder über Leitungen zu unterstützen.
Ein außergewöhnliches Regime wurde veröffentlicht, um sozialen Solidaritätseinrichtungen und gleichgestellten Einrichtungen zu helfen, die Kosten der nicht erstattungsfähigen Mehrwertsteuer für durch den Aufbau- und Resilienzplan finanzierte Projekte zu tragen.
Die finanzielle Unterstützung, die die Mehrwertsteuer für Projekte des Aufbau- und Resilienzplans subventioniert, umfasst nun auch Investitionen in den regionalen Gesundheitsdienst, wobei der Gesamtbetrag auf über 5,3 Millionen Euro erhöht wurde.
Verordnung Nr. 518/2026 erhöht die finanzielle Unterstützung zur Kompensation der nicht erstattungsfähigen Mehrwertsteuer für soziale Einrichtungen und erweitert den Anwendungsbereich auf Projekte des Regionalen Gesundheitsdienstes, die durch den Aufbau- und Resilienzplan (PRR) finanziert werden.