Regionalregierung ändert Regeln für die Anrechnung von Dienstzeiten für Lehrkräfte
Die gesetzgebende Versammlung von Madeira hat Änderungen an der Regelung zur Anrechnung von Dienstzeiten für Lehrkräfte verabschiedet, Kriterien geklärt und Arbeitszeiten außerhalb der Region einbezogen.
Die gesetzgebende Versammlung der Autonomen Region Madeira hat das Regionale Gesetzesdekret Nr. 6/2026/M verabschiedet, das die erste Änderung des Regionalen Gesetzesdekrets Nr. 23/2018/M einführt. Diese Maßnahme zielt darauf ab, Auslegungsfragen zu klären und eine gerechtere Behandlung bei der Anrechnung von Dienstzeiten zu gewährleisten, die zwischen 2005 und 2017 nicht berücksichtigt wurden.
Zu den wichtigsten Neuerungen gehören:
- Die Anrechnung von Dienstzeiten, die an öffentlichen Schulen auf dem Festland und in der Autonomen Region der Azoren sowie an privaten Bildungseinrichtungen erbracht wurden, sofern sie ordnungsgemäß zertifiziert sind.
- Ein spezifischer Zeitplan für die Anrechnung von Dienstzeiten für Lehrkräfte ohne Anstellungsverhältnis beim Regionalen Bildungssekretariat: 1197 Tage zum 1. Januar 2026 und 1196 Tage zum 1. Januar 2027.
- Die Absicherung der beruflichen Einstufung für Lehrkräfte, die zwischen verschiedenen Vergütungsstrukturen gewechselt haben, wobei der Aufstieg in die 4. Stufe nach fünfzehn Dienstjahren garantiert wird.
Das Dekret tritt am Tag nach seiner Veröffentlichung in Kraft und unterstreicht das regionale Engagement für die Aufwertung des Lehrerberufs.
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