Verordnung Nr. 417/2026 legt den Kalender, Zeiträume, Abschussgrenzen und Einschränkungen für die Jagd auf den beiden Inseln fest und definiert jagdbare Arten sowie erlaubte Methoden.
Der Regionalsekretär für Tourismus, Umwelt und Kultur hat die Verordnung Nr. 417/2026 veröffentlicht, die das Jagdregime für die Saison 2026/2027 in der Autonomen Region Madeira festlegt. Das Gesetz legt spezifische Regeln für die Insel Madeira und die Insel Porto Santo fest.
Die jagdbaren Wildarten sind: Waldschnepfe, Felsentaube, Rothuhn, Wildkaninchen, Bekassine und Fasan (letzterer nur auf Porto Santo).
Die Jagd ist generell zwischen 8:30 Uhr und 8:00 Uhr erlaubt, mit Ausnahmen. Beispielsweise ist die Jagd auf Waldschnepfe und Bekassine nur sonntags und an Feiertagen zwischen 8:30 Uhr und 13:00 Uhr erlaubt. Die Jagd auf Wildkaninchen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen unterliegt spezifischen Zeiträumen und Stunden zwischen dem 8. November und dem 20. Dezember.
Die täglichen Abschussgrenzen sind:
Es gelten Beschränkungen für die Anzahl der Hunde und Treiber, und die Jagd ist in Schutzgebieten wie dem Paul da Serra und in verschiedenen in der Verordnung aufgeführten spezifischen Schutzzonen verboten.
Die allgemeinen Jagdzeiten sind zwischen 8:30 Uhr und 15:00 Uhr. Die Jagd auf Wildkaninchen unterliegt je nach Zeitraum und Zone sehr spezifischen Regeln, wobei zwischen der Methode des Ansitzens mit Schusswaffe und der "corricão"-Methode ohne Schusswaffe gewechselt wird.
Die täglichen Abschussgrenzen sind:
Es ist ausdrücklich verboten, die traditionellen "Paredes" oder "Häkelwände" zur Wildtreibung zu beschädigen.
Die Verordnung verbietet außerdem die Jagd in Brandgebieten und deren Umgebung (250 Meter) während eines Brandes und in den folgenden 90 Tagen. Das Institut für Wälder und Naturschutz (IFCN) ist für die Bekanntmachung dieser Regeln durch ein Edikt verantwortlich.
Die Regionalregierung hat eine Budgetaufstockung von 2 Millionen Euro für das Förderprogramm für erneuerbare Energien +ENERGIA genehmigt, wodurch die Gesamtzuweisung auf 7,5 Millionen Euro steigt.
37 Mitarbeiter wurden dauerhaft in die Kategorie des Forstbeamten am Madeira-Institut für Wälder und Naturschutz berufen.
Die Regionalregierung hat eine vollständige Befreiung vom Verfahren der Umweltverträglichkeitsprüfung für ein Böschungsstabilisierungs- und Schutzprojekt an der Schnellstraße Via Expresso 2 in der Gemeinde Porto Moniz erteilt.