Die gesetzgebende Versammlung hat ein neues System zur Überwachung von Risiken und zur Ausgabe spezieller Warnungen und Meldungen an die Bevölkerung bei schweren Unfällen oder Katastrophen genehmigt.
Die gesetzgebende Versammlung der Autonomen Region Madeira hat das Regionale Gesetzesdekret Nr. 12/2026/M genehmigt, das das Regionale System zur Risikoüberwachung und -kommunikation, zur Sonderwarnung und zur Bevölkerungswarnung schafft. Dieses Dekret passt das im Dekret-Gesetz Nr. 2/2019 vom 11. Januar vorgesehene nationale Regime an die Region an.
Das System zielt darauf ab, die Kapazitäten für Prävention, Überwachung und Reaktion auf extreme meteorologische Phänomene wie Stürme, ländliche Brände, Erdrutsche und intensive Niederschläge zu stärken, denen Madeira aufgrund seiner komplexen Orographie und geografischen Lage besonders ausgesetzt ist.
Das Dekret definiert die Konzepte "Sonderwarnung" (Mitteilung an das Zivilschutzsystem) und "Zivilschutzwarnung" (direkte Mitteilung an die Bevölkerung), die präventiv oder handlungsorientiert sein kann. Die Ausgabe von Sonderwarnungen obliegt dem Regionalen Zivilschutzdienst, IP-RAM (SRPC, IP-RAM) und den Kommunalen Zivilschutzdiensten. Die Ausgabe von Warnungen an die Bevölkerung obliegt dem Regionalen Betriebskoordinationszentrum und den kommunalen Zivilschutzstrukturen.
Das System legt eine Zusammenarbeitspflicht für mehrere Einrichtungen fest, darunter:
Diese Einrichtungen müssen die Bedingungen für die Verbreitung von Warnungen gewährleisten, die über Sirenen, Mobiltelefone, Fernsehen, Radio, Anwendungen, E-Mail oder soziale Netzwerke erfolgen können.
Das Dekret tritt am Tag nach seiner Veröffentlichung in Kraft.
Die Verlängerung der Dienstkommission von Maria Teresa Brazão als Direktorin der Einheit für Umweltinspektion und Rechtsangelegenheiten wurde genehmigt.
Erlass Nr. 357/2026 ernennt die Dienstleiterin Virgínia Pestana do Nascimento und in deren Abwesenheit Duarte Gonçalo Costa zu Vertretern des Regionaldirektors für Raumplanung.
Der Regionalsekretär für Tourismus, Umwelt und Kultur hat drei leitende Fachkräfte für die Leitung neu geschaffener Abteilungen in seinem Büro ernannt, im Rahmen einer einjährigen Dienstkommission.