Eine neue Verordnung erhöht die maximalen Förderhöchstsätze für Arbeiten an heruntergekommenem Wohnraum, aktualisiert die Einkommensstufen und vereinfacht die Verfahren für Antragsteller.
Die Regionalregierung hat die erste Änderung der Vorschriften des Programms zur Sanierung heruntergekommener Gebäude (PRID) genehmigt, wodurch erhebliche Verbesserungen bei der Unterstützung einkommensschwacher Familien für die Sanierung ihrer Wohnungen eingeführt werden. Die Änderungen wurden durch die Verordnung Nr. 352/2026 der regionalen Sekretäre für Finanzen sowie für Ausrüstung und Infrastruktur festgelegt.
Die Hauptänderung besteht in der Erhöhung der Höchstgrenzen der gewährten finanziellen Unterstützung. Für kleinere Arbeiten steigt der Höchstbetrag auf 35.000 Euro. Für groß angelegte Eingriffe, die nach Schäden durch Unwetter, Katastrophen, Unglücksfälle oder Brände erforderlich sind, liegt die Obergrenze nun bei 70.000 Euro.
Die Verordnung führt außerdem eine Aktualisierung der Einkommensstufen durch, die die Förderfähigkeit für das Programm bestimmen, und spiegelt so die Entwicklung der Wirtschaftsindikatoren wider. Darüber hinaus wird eine Vereinfachung der Verfahren eingeführt, um die Bearbeitung der Anträge zu beschleunigen und den von den Antragstellern geforderten Dokumentationsaufwand zu verringern.
Weitere relevante Änderungen umfassen:
Das neue Regime gilt für Anträge, die nach seinem Inkrafttreten gestellt werden, kann aber auch auf anhängige Verfahren angewendet werden, wenn es für den Antragsteller günstiger ist. Die Verordnung trat am Tag nach ihrer Veröffentlichung, am 22. Juli 2026, in Kraft.
Die Verlängerung der Dienstkommission von Maria Teresa Brazão als Direktorin der Einheit für Umweltinspektion und Rechtsangelegenheiten wurde genehmigt.
Erlass Nr. 357/2026 ernennt die Dienstleiterin Virgínia Pestana do Nascimento und in deren Abwesenheit Duarte Gonçalo Costa zu Vertretern des Regionaldirektors für Raumplanung.
Der Regionalsekretär für Tourismus, Umwelt und Kultur hat drei leitende Fachkräfte für die Leitung neu geschaffener Abteilungen in seinem Büro ernannt, im Rahmen einer einjährigen Dienstkommission.