Regionalregierung will leerstehende öffentliche Immobilien inventarisieren und nutzen
Die gesetzgebende Versammlung von Madeira empfiehlt der Regionalregierung die Erstellung eines strategischen Plans zur Sanierung verlassener öffentlicher Gebäude.
Durch die Resolution Nr. 19/2026/M hat die gesetzgebende Versammlung der Autonomen Region Madeira einen Fahrplan für die Wiederherstellung öffentlicher Immobilien festgelegt, die derzeit leer stehen oder sich in einem verlassenen Zustand befinden. Die Initiative konzentriert sich auf die Umwandlung dieser Räume für Zwecke des öffentlichen Interesses, wobei sozialer Wohnungsbau, Einrichtungen für lokale Vereine und Anlagen für den kollektiven Nutzen Vorrang haben.
Die wichtigsten Richtlinien für die Regionalregierung umfassen:
- Inventar und Diagnose: Erstellung eines umfassenden und kartierten Inventars aller leerstehenden öffentlichen Immobilien innerhalb von 90 Tagen, mit Schwerpunkt auf ehemaligen öffentlichen Schulen.
- Strategischer Plan: Ausarbeitung eines mehrjährigen Interventionsplans innerhalb von 180 Tagen.
- Partnerschaftsprogramm: Einbeziehung von Gemeinden, gemeinnützigen Organisationen, Verbänden und dem Privatsektor in die Verwaltung und Sanierung.
- Administrative Vereinfachung: Schaffung von steuerlichen und finanziellen Anreizen sowie Vereinfachung der Genehmigungsverfahren für Sanierungsprojekte.
- Öffentliche Ausschreibungen: Eröffnung von Verfahren zur Auswahl von Projekten mit der größten sozialen Wirkung.
- Überwachung: Einrichtung eines abteilungsübergreifenden Überwachungsausschusses zur Vorlage jährlicher Berichte an das Regionalparlament.
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