Die Gesetzgebende Versammlung von Madeira schlägt eine 30-prozentige Erhöhung der Grundfinanzierung für die Universitäten auf Madeira und den Azoren vor, um die Mehrkosten der Insellage und Ultraperipherie auszugleichen.
Die Gesetzgebende Versammlung von Madeira hat einen Gesetzesvorschlag gebilligt, der darauf abzielt, eine als "chronische Unterfinanzierung" bezeichnete Situation der Universitäten von Madeira und den Azoren zu korrigieren. Die Initiative, die in der Resolution der Gesetzgebenden Versammlung der Autonomen Region Madeira Nr. 23/2026/M formalisiert wurde, wird an die Versammlung der Republik gesendet, um das Grundgesetz zur Finanzierung der Hochschulbildung zu ändern.
Der Vorschlag argumentiert, dass die Universität von Madeira (UMa) und die Universität der Azoren (UAc) aufgrund ihrer ultraperipheren und insularen Lage mit höheren Betriebskosten konfrontiert sind, was Skaleneffekte verhindert und zu höheren Ausbildungskosten pro Student führt. Um diese Situation auszugleichen, schlägt das Dokument Änderungen am Gesetz Nr. 37/2003 vom 22. August vor und fügt zwei neue Artikel hinzu.
Die Hauptmaßnahmen des Vorschlags sind:
Der Vorschlag, der den Rektor der UMa, José Sílvio Moreira Fernandes, zur "chronischen Unterfinanzierung" der Einrichtung zitiert, wurde in einer Plenarsitzung am 17. Juni 2026 gebilligt. Die finanzielle Erhöhung würde erst mit dem Inkrafttreten des Staatshaushaltsgesetzes nach seiner Verabschiedung wirksam.
Der Regierungsrat hat eine neue Stipendienverordnung genehmigt, die im Studienjahr 2026/2027 in Kraft tritt und die vorherige von 2025 aufhebt.
Die Regionalregierung hat die Budgetplanung für die Energieverbesserungs- und Sanierungsarbeiten an der Grund- und Sekundarschule D. Lucinda Andrade geändert, wobei die Gesamtinvestition von 2,3 Millionen Euro beibehalten wird.
Die Autonome Region Madeira wird die '34. EECERA-Jahrestagung', eine der weltweit größten Forschungskonferenzen zur frühkindlichen Bildung, finanziell unterstützen. Die Konferenz findet in Funchal statt.