Die Autonome Region Madeira etabliert ein neues integriertes Modell für die Planung und Bekämpfung von Waldbränden, passt Vergabevorschriften an und aktualisiert das Bußgeldsystem.
Die gesetzgebende Versammlung von Madeira hat das Regionale Gesetzesdekret Nr. 4/2026/M verabschiedet, das das Integrierte Waldbrandmanagementsystem der Autonomen Region Madeira (SGIFR-RAM) schafft. Dieser neue Rechtsrahmen zielt darauf ab, die Region mit eigenen Instrumenten für Planung, Prävention, Überwachung und Brandbekämpfung auszustatten und regionale Besonderheiten an das nationale Modell anzupassen.
Das Dekret führt zudem spezielle Maßnahmen für das öffentliche Auftragswesen bei Maßnahmen zur Brennstoffbewirtschaftung ein, die schnellere Verfahren (direkte Vergabe oder vorherige Konsultation) für Verträge bis zu 1.087.500,00 € ermöglichen. Die Aufsicht wird durch das Institut für Wälder und Naturschutz (IFCN, IP-RAM) und die Gemeinden sichergestellt, einschließlich der Möglichkeit der zwangsweisen Durchführung auf Privatgrundstücken bei Nichteinhaltung.
Das Dekret ändert auch das Regionale Gesetzesdekret Nr. 18/98/M und aktualisiert die Bußgelder für Verstöße, die nun je nach Schweregrad und Art des Täters (natürliche oder juristische Person) zwischen 150,00 € und 30.000,00 € variieren.
Die Ausarbeitung des Sonderprogramms für das Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) PTMMD0001 - Wale von Madeira wurde festgelegt, um die marine Biodiversität zu erhalten.
Die Regionalregierung hat den Plan für die Sommersaison 2026 genehmigt, der sich auf Prävention und Überwachung in Gebieten mit höherem Risiko konzentriert.
Die Regierung von Madeira hat die Beträge genehmigt, die Tabakhersteller an die Gemeinden zahlen müssen, um die Kosten für die Reinigung von Kunststofffiltern in den Jahren 2026 und 2027 auszugleichen.