Die Verordnung Nr. 526/2026 führt Änderungen am Förderregime für nicht-produktive Investitionen im Agrarsektor ein, mit Schwerpunkt auf dem Bau von Trockenmauern und Schutzsystemen gegen geschützte Arten wie die Silberhalstaube.
Das Regionalsekretariat für Landwirtschaft und Fischerei hat die Verordnung Nr. 526/2026 vom 15. September veröffentlicht, die die erste Änderung der Verordnung Nr. 381/2026 vornimmt. Diese Regelung legt das Anwendungsregime für die Intervention F.1.7 - Nicht-produktive Investitionen im Rahmen des Strategieplans für die Gemeinsame Agrarpolitik 2023-2027 (PEPAC) für die Autonome Region Madeira fest.
Die Förderung, die zu 100 % der förderfähigen Investition als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt wird, gliedert sich in zwei spezifische Maßnahmen:
Landwirte (Einzelpersonen oder Kollektive), Erzeugerorganisationen und Betriebsgemeinschaften können diese Förderung beantragen, sofern sie die Förderkriterien erfüllen, einschließlich des Eigentums an einem registrierten landwirtschaftlichen Betrieb und der Lage in Aktionsgebieten der geschützten Arten für die zweite Maßnahme.
Die Verordnung legt Höchstfördergrenzen für Ausgaben zur Antragserstellung und -überwachung fest: bis zu 2.500 € (3 % der Kosten) für Mauern und bis zu 600 € (3 % der Kosten) für Schutzsysteme. Für Begleitung und Überwachung betragen die Grenzen 5.000 € (5 %) bzw. 1.000 € (5 %).
Anträge müssen elektronisch über das PEPAC-Portal der R.A. Madeira (portalpepac.madeira.gov.pt) eingereicht werden. Jeder Begünstigte kann maximal zwei Anträge pro Maßnahme einreichen, wobei ein neuer Antrag erst nach vollständigem Abschluss und Zahlung des vorherigen Vorhabens gestellt werden kann.
Die Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung in Kraft.
Der Regierungsrat genehmigte das Dokument, das die Umsetzung des Investitions- und Entwicklungsausgabenplans der Autonomen Region Madeira für 2025 im Detail darlegt.
Die Regionalregierung hat die Verlängerung eines Mietvertrags für einen Dienstleistungsraum im Kongresszentrum Porto Santo für einen Gesamtbetrag von 2.512,80 Euro genehmigt.
Telma Denise Miranda de Aveiro Nascimento wurde als Fachtechnikerin ernannt, um im Büro der Regionalsekretärin für Inklusion, Arbeit und Jugend beratende Tätigkeiten im sozialen Bereich zu übernehmen.