Madeira fordert Freilassung in Venezuela inhaftierter portugiesischer Staatsbürger
Die gesetzgebende Versammlung von Madeira hat eine Resolution verabschiedet, die die portugiesische Regierung dazu auffordert, diplomatische Maßnahmen für die Freilassung der in Venezuela inhaftierten portugiesischen Staatsbürger zu verstärken.
Mit der Resolution Nr. 16/2026/M hat die gesetzgebende Versammlung der Autonomen Region Madeira ihre tiefe Besorgnis über die Lage der in Venezuela inhaftierten portugiesischen Staatsbürger zum Ausdruck gebracht und eine Verstärkung der nationalen und europäischen diplomatischen Maßnahmen gefordert.
Obwohl das Dokument die kürzliche Freilassung von Pedro Fernandes, Manuel Ferreira, Carla da Silva und Jaime Orlando dos Reis Macedo anerkennt, unterstreicht es, dass diese weiterhin restriktiven Maßnahmen unterliegen. Die Resolution identifiziert zudem vier Bürger, die weiterhin inhaftiert sind:
- Héctor Mário Ferreira Gonzalez (inhaftiert seit dem 9. September 2022);
- Juan Francisco Rodríguez dos Ramos (inhaftiert seit dem 2. Oktober 2019);
- Adrián Leonardo de Gouveia de Sousa (inhaftiert seit dem 18. Januar 2024);
- Fernando Venâncio (inhaftiert seit dem 4. August 2024).
Die Versammlung empfiehlt der Regierung der Republik, die diplomatischen Bemühungen zu intensivieren, ein abgestimmtes Vorgehen mit der Europäischen Union und strategischen Partnern wie den Vereinigten Staaten von Amerika zu fördern und eine ständige konsularische Betreuung der Familien sicherzustellen. Die Resolution wird auch an die Europäische Kommission übermittelt, mit der Aufforderung an die europäischen Institutionen, eine aktivere Rolle bei der Verteidigung dieser Bürger einzunehmen.
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